Stadt

Sneep Fair Fashion Week 2016

Nachhaltige Mode? Viele denken bei fairer Mode immer noch an weite Hosen im Batik-Look und gefilzte Kleidung. Dieses Klischee von fairer Öko-Mode ist jedoch schon längst veraltet, denn nachhaltige Mode von heute ist zeitgemäß und erschwinglich. Das wollen wir Euch in der sneep Fair Fashion Week 2016 zeigen!

Die Hochschulgruppe sneep Passau veranstaltet vom 21. bis zum 27. Januar zum zweiten Mal die SNEEP FAIR FASHION WEEK. Eine Woche, in der sich alles um faire Kleidung aus ökologisch und sozial korrekter Produktion dreht.

Die Fashion Week beginnt am 21. Januar um 20 Uhr im NK 401 mit einem Vortrag von Bernhard Hartleitner zu Hintergrund, Konzept und Vision des bluesign®-Systems, einem Standard der die ökologische Nachhaltigkeit in der textilen Kette, d.h. dem Weg von der Erzeugung der ersten Faser bis zur Entsorgung verifiziert.

Am 25. Januar geht es weiter mit einem Näh- und Upcylingworkshop in Kooperation mit dem Nähexpress, in welchem Kleidung, die älter ist oder nicht mehr gefällt, neu gestalten und wieder tragbar gemacht wird.

Um 20 Uhr wird in Kooperation mit dem Weltkinoklub der 2015 erschienene Dokumentarfilm “the true cost” (OV) in HS 3 gezeigt. Der Film handelt von unserem Fast Fashion Konsum, von den Menschen, die unsere Kleidung nähen und davon, welche Auswirkungen die Kleidungsproduktion auf unsere Umwelt hat.

Das abschließende Highlight ist die am 27. Januar stattfindende sneep Fair Fashion Show, auf welcher wir die neue Herbst/ Winter Kollektionen 2016/17 junger und nachhaltiger Labels präsentieren. Bei der anschließenden Ausstellung habt Ihr die Möglichkeit, Euch bei guter Musik die Kleidung im Detail anzusehen und mehr über die Labels zu erfahren.

Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr und findet in der Mensa statt.

Der Eintritt ist frei!

Text: Daria Senft

Lust auf Ehrenamt?

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Egal ob auf der Dult, bei Konzerten oder sonstigen alltäglichen Notfällen – das bayerische Rote Kreuz ist stets vor Ort. Auch Studierende können sich engagieren.

Die Passauer BRK-Bezirksleiterin, Christina Fecke, 26 im Gespräch mit dem CaTer. Sie ist seit sechs Jahren beim BRK und seit drei Jahren Bezirksleiterin.

 

Wo kommt das BRK in Passau zum Einsatz?

Wir kommen bei Messen, Konzerten und anderen Großveranstaltungen zum Einsatz, egal ob bei der Dult oder beim Auftritt der ‘Ärzte’ in der Dreiländerhalle, wir sind vor Ort.

Natürlich müssen wir auch auf Notfälle reagieren; bei erhöhtem Notfallaufkommen ergänzen wir die Rettungsdienste, leisten Hilfe vor Ort und übernehmen Krankentransporte.

Wer arbeitet beim BRK?

Wir haben in Passau 200 Mitglieder von denen etwa 60 aktiv sind, zu einem großen Teil handelt es sich dabei um Studierende, die ehrenamtlich mitarbeiten.

Wie lange dauert die Ausbildung für ehrenamtliche Mitarbeiter und was gibt es zu beachten?

Das kommt auf den Einzelnen an, viele fangen erst während des Studiums an und teilen sich die Ausbildung nach dem eigenen Zeitplan ein, aber bei einem Wochenende im Monat ist es in ein bis zwei Jahren zu schaffen.

Natürlich bedeutet Ausbildung bei uns nicht stumpfes Pauken; man kann gleich von Anfang an mitanpacken und bei Einsätzen Praxisluft schnuppern. Die Grundausbildung ist natürlich kostenlos.

Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es?

Die sind praktisch unbegrenzt. Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Schulsanitätsdienst oder Wasserwacht sind nur ein kleiner Teil der Bereiche in denen man sich engagieren kann, da ist für jeden etwas dabei.

Was gefällt dir selbst am besten an der Arbeit?

Die Arbeit ist vielseitig und abwechslungsreich. Mir gefällt es anderen zu helfen und mit Leuten zusammenzuarbeiten, mit denen ich auf einer Wellenlänge liege. Das Wichtigste an der Arbeit für mich, sind die vielen Freunde die ich hier gefunden habe.

Gibt es eine Möglichkeit reinzuschnuppern?

Aber natürlich! Wir bieten Schnupperpraktika an; wer herausfinden möchte, ob die Arbeit etwas für einen ist, kann unverbindlich bei einem Einsatz mitkommen.

Auf unserer Website http://www.bereitschaft-passau2.de gibt es weitere Informationen zu unserer Arbeit, über leitung@bereitschaft-passau2.de kann man uns kontaktieren. Wir freuen uns über jeden der mitmachen will!

The Spirit of Christmas

Gutes tun und anderen eine Freude machen: Die Geschenkkartenaktion des Rotary-Clubs Passau-Dreiflüssestadt verbindet den gemeinnützigen Charakter des Weihnachtsfests mit der Freude am Schenken und beschenkt werden.
In nur wenigen Tagen ist wieder soweit. Weihnachten steht vor der Tür und damit auch der alljährliche Einkaufsmarathon. Der Gang durch die Passauer Fußgängerzone erinnert uns täglich daran, dass wir noch Geschenke für unsere Lieben brauchen, doch die zahlreichen Versuchungen, wie der Christkindlmarkt, lassen uns die weihnachtliche Pflicht immer wieder aufschieben – bis die Zeit drängt.
Was soll man Freunden, Eltern, Großeltern und Kollegen dieses Jahr nur wieder zum heiligen Fest schenken? In letzter Not wird meist auf die Klassiker zurückgegriffen: der gutgemeinte Gutschein für die Freunde, einen edlen Wein für die Eltern und die köstlichen Pralinen für Oma und Opa. Doch wo bleibt da die Kreativität?
Der Rotary-Club Passau-Dreiflüssestadt bietet dieses Jahr einen Ausweg aus der Misere – und das ganz im Sinne des Weihnachtsgedanken.
Am 15.12.2012 ab 10 Uhr startet die Aktion „Spenden statt Schenken“ auf dem Nibelungenplatz. Anstatt der obligatorischen Notlösungs-Geschenke, spendet man zwischen 5 und 50 Euro für die Aktion „Kinder ins Glück“ des Rotary-Clubs.
Der Schenkende wählt aus einer Reihe von Karten, welche von Künstlern aus der Region gestaltet wurden, ein Motiv und bekommt damit verbunden eine Bestätigung der Spende. Die Idee, „Ich habe für dich gespendet“, soll einen wohltätigen und sinnvollen Beitrag zum Fest der Liebe darstellen. Die Spende kommt zu 100 Prozent dort an, wo sie benötigt wird – bei den Projekten der „Kinder ins Glück“ Aktion. Anstatt also den verschwenderischen Konsum zur Weihnachtszeit zu unterstützen, wird Kindern und Jugendlichen in der Region geholfen, in eine glücklichere Zukunft zu blicken.

Tee mal anders – Der Hype um Bubble Tea

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Bubble_Kitchen_1Um dieses In-Getränk wird man 2012 nicht herumkommen. Der Bubble Tea hat bereits viele deutsche Städte erobert und wird hochgelobt und gefeiert. Seit Mitte Mai versorgt die „Bubble Kitchen“ in der Grabengasse auch Passaus Leckermäuler mit den knallbunten Erfrischungsgetränken. Der Ansturm ist groß, schließlich will jeder einmal den Szenedrink probieren, der im wahrsten Sinne des Wortes gerade in aller Munde ist.
In Asien ist er schon seit Jahrzehnten weit verbreitet. Erfunden wurde der Bubble Tea Mitte der 1980er Jahre in einem Teehaus in Taiwan. Der Grundgedanke dahinter war damals, Kindern Tee schmackhaft zu machen. Das Konzept fand großen Anklang und verbreitete sich schnell über den ganzen  asiatischen Raum. Seither findet man dort Bubble Tea-Läden wie hierzulande Coffeeshops an jeder Ecke. In den 90ern hielt der Trend bereits Einzug in die USA. In Europa scheint die Idee noch völlig neu und revolutionär. Gerade das ist wohl der Grund für den Hype um das Teegemisch.
So entwickelt sich die „Bubble Kitchen“ in Passau gerade zum beliebten Treffpunkt für junge Neugierige, die bei heißen Sommertemperaturen eine Alternative zur gewohnten Eisdiele suchen. Höchste Zeit für den CaTer, den Kultdrink auch zu testen.
Popping Bobas als Topping 
 
In knalligen Farben und damit passend zu den Drinks ist der kleine Laden eingerichtet. Große Tafeln mit dem reichen Angebot zieren die Seitenwand, aus dem man sich seinen individuellen Bubble Tea nach eigenem Geschmack kreieren kann. Etwas ratlos stehe ich vor der großen Wand und überfliege das Sortiment. Der Kellner sieht mir wohl an, dass ich zum ersten Mal hier bin und bietet mir freundlich seine Hilfe an. Er erklärt mir, wie die Zusammenstellung funktioniert:
Zuerst entscheidet man sich für eine Teesorte als Basis, für Schwarzen oder Grünen Tee, Jasmintee oder auch eine Art Joghurtdrink. Als nächstes wählt man aus unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen wie Mango, Erdbeere, Apfel oder Ananas einen Fruchtsirup aus. Zum Schluss kommen noch die Toppings hinzu: die sogenannten Popping Bobas sind kleine Perlen, die beim Zerkauen platzen und mit einer fruchtigen Flüssigkeit gefüllt sind, Jellies hingegen sind kleine Geleestückchen – ähnlich wie GummibärcheBubble_Tea_Schmuckfoton.
Dabei sei erwähnt, dass alle Bestandteile des Bubble Teas reine Naturprodukte sind und keinerlei tierische Bestandteile wie Gelatine aufweisen; somit können auch Vegetarier und Veganer sie sorglos genießen.
Die Kombinationsmöglichkeiten der drei Hauptelemente Tee, Sirup und Toppings scheinen nahezu unbegrenzt.
Von einem Tablett auf dem Tresen bietet der Kellner schon vorab kleine Probebecher zum Testen verschiedener Sorten und Kombinationen an, um die Entscheidung zu erleichtern. Als Erstes probiere ich eine klassische Variante des Bubble Teas, der nicht nach sonderlich viel schmeckt, also geht die Suche weiter nach einer fruchtigeren Kombination. Die nächste schmeckt schon fast wie gewöhnlicher Pfirsich-Eistee.
Für meinen eigenen Bubble Tea wähle ich Grünen Tee als Basis, Erdbeer-Fruchtsirup – und schon unterbricht mich der Kellner und erklärt mir freundlich: „Grünen Tee kann man wirklich mit allem mischen – aber nicht mit Erdbeere.
Das schmeckt nicht.“ Auf seine Empfehlung hin verfeinere ich meinen Tee mit Mango-Sirup und Popping Bobas; die Popping Bobas bekomme ich dann mit Erdbeergeschmack.
Übung macht den Meister
Dann wird geschlürft. Die Toppings sind erst einmal aufregend, sie kennt man noch überhaupt nicht. Der Grüne Tee verleiht dem Getränk eine intensive Note, was mir nichts ausmacht, weil ich Grünen Tee mag. Gemischt mit Mango-Flavour ergibt sich ein echtes Bubble Tea-Erlebnis – so ist der Eindruck nach dem ersten Schluck. Spätestens beim dritten Schluck denke ich aber bereits: „Viel zu süß!“ Obwohl ich einen kleinen Becher gewählt habe, kann ich diesen kaum bewältigen. Die Bedienung weist mich allerdings noch darauf hin, dass es auch säuerliche Varianten gibt, die dann vielleicht doch besser zu mir passen würden.
Bei so viel Auswahl und den unzähligen Kombinationsmöglichkeiten muss man wohl erst ein bisschen herumprobieren, um den für sich leckersten Bubble Tea zu finden.
Also lasse ich mich nicht entmutigen. Zwei Tage später statte ich der „Bubble Kitchen“ erneut einen Besuch ab. Dieses Mal entscheide ich mich für eine Variante auf Basis des Joghurtdrinks, was sich – wie ich finde- richtig gut anhört, und mische sie mit Erdbeersirup und Litschi-Jellies. „Gute Wahl!“, lobt mich die Dame hinter dem Tresen. Und sie hat Recht. Mein Bubble Tea schmeckt fast wie ein köstlicher Milchshake.
 
Eine süße Mischung, die nicht nur auf die Brieftasche schlägt 
Außerdem sind Litschi-Toppings ein absoluter Geheimtipp. Auch die Bedienung bestätigt: „ Sie sind ein echtes Highlight in jedem Bubble Tea.“ Dieses Mal bin ich bedingungslos glücklich mit dem Ergebnis.
Was es sonst noch zu wissen gibt: ein Becher kostet – je nachdem, ob groß oder klein – 3,20 Euro oder 4,20 Euro. Je nach Größe und Kombination der Zutaten schlägt ein Bubble Tea mit etwa 300 bis 500 Kalorien zu Buche – nicht gerade wenig, doch wenn man in Maßen genießt, dürfte dies auch nicht zum Problem werden.
Fazit: Bubble Tea ist an sommerlichen Tagen eine aufregende, fruchtige Alternative zum Eis, Milchshakes und was wir sonst schon kennen. Ob er sich auch auf Dauer etablieren kann, wird sich zeigen. Dann könnte uns die warme Variante des Getränks auch noch so manchen kühlen Herbst- oder Wintertag versüßen.

“Demokratie kann und muss Anonymität aushalten”

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IMGP3766Am kommenden Donnerstag endet die Frist der EU zur Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung. Organisator Prof. Dr. Heckmann von der Forschungsstelle für IT-Recht und Netzpolitik hätte sich für das  7. Symposium mit dem Thema „Anonymität. Recht – Netz – Menschenbild“ in den Passauer Redoutesälen keinen besseren Zeitpunkt aussuchen können. Hochrangige Vertreter aus Politik und Wissenschaft vertraten am vergangenen Donnerstag und Freitag ihre Überzeugungen und sagten einvernehmlich „Ja“ zur Anonymität im Internet.

Der Posten als Schirmherrin der Veranstaltung war Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger wie auf den Leib geschneidert. Einmal mehr vertrat sie vehement ihre Standpunkte zum Thema Internet und Vorratsdatenspeicherung. Nicht der Angst folgen, sondern dem Mut, lautete ihr Plädoyer. Unkenntnis würde die Skepsis gegenüber „einer der praktischen Innovationen der Menschheitsgeschichte“ schüren, so die Ministerin. Eine der größten Herausforderungen sei der ausufernde Zugriff auf persönliche Daten durch Institutionen, verkündete sie und spielte somit gleichzeitig auf die hiesige Debatte um die von der EU-Kommission geforderte Vorratsdatenspeicherung an.  Eine Speicherung von Telefon- und Internetverbindungsdaten für mindestens sechs Monate fordert eine EU-Richtlinie, die in Deutschland noch nicht umgesetzt wurde. Das Ultimatum der EU-Kommission läuft am Donnerstag, 26. April, ab und bis jetzt scheint keine Einigung zwischen der Union, vertreten durch Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU), und der FDP, vertreten von der Justizministerin, die die anlasslose Speicherung ablehnt, in Sicht. Der beste Schutz sich vor solch einer Speicherung zu schützen, sei laut Leutheusser-Schnarrenberger die Nichtnennung des eigenen Namens. Aus diesem Grund forderte sie, dass alle Dienstanbieter ihren Nutzern Anonyme bzw. Pseudonyme erlauben. Einzig und allein eine Identifizierung im Anbieter-Nutzer-Verhältnis solle es geben. Als „weiterer öffentlicher Raum“ biete das Internet laut der Justizministerin als neue Plattform viele gute Gründe für unbescholtene Nutzer sich unter einem Pseudonym im Internet zu bewegen. Könnten sich etwa Missbrauchsopfer oder Kranke nicht mehr anonym äußern, wären sie in ihrem Freiheitsrecht extrem eingeschränkt.

Dieser Ansicht war auch die Journalistin und Unternehmerin Anke Domscheit-Berg. Sie forderte die Freiheit, Missstände anonym zu veröffentlichen, ohne Angst vor negativen Folgen zu haben. Insbesondere sogenannte Whistleblower, Menschen die oftmals anonym Missstände im Internet offenlegt, hätten in der Realität bei Bekanntwerden ihrer wahren Identität oft mit Diskriminierungen zu kämpfen. „Demokratie kann und muss Anonymität aushalten“, so Domscheit-Berg. Freiheit diene als Garant für die freie Meinungsäußerung. Sie zeigte sich besorgt von der gesellschaftliche Entwicklung und warnte vor der Zukunft als „gläserne Menschen“, eine Vorstellung der vollständigen gesellschaftlichen Überwachung und ständigen Beobachtung.IMGP3749

Prof. Dr. Heckmann, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Sicherheitsrecht und Internetrecht, sprach in diesem Zusammenhang von „Orwell Hoch 10“ und forderte die Regierung auf, Freiheit und Sicherheit in ein erträgliches Gleichgewicht zu bringen. „Ein abstrakter Sicherheitszugewinn rechtfertigt keinen Einschnitt in die Freiheit“, sagte Heckmann. Die Risiken der Internetnutzung ließ er jedoch nicht außer Acht. Wer den anonymen Gebrauch des Internets wolle, müsse laut Heckmann damit rechnen, dass das Internet missbraucht werde. Dr. Phillip Brunst, wissenschaftlicher Beirat am Institut für Medienstrafrecht in Köln, informierte anschließend über die grundlegenden Möglichkeiten der Strafverfolgung via Internet. International fehlende Regelungskompetenzen würden die Strafverfolgung stark erschweren, so Brunst. Dennoch äußerte er sich skeptisch gegenüber den derzeitigen Maßnahmen: „Ich bin mir nicht sicher, ob uns die jetzigen Instrumente weiterhelfen oder komplett in die falsch Richtung laufen.“ Es seien nicht immer die wirklichen Straftäter, die mit Strafverfolgung getroffen werden. „So etwas wie absolute Sicherheit werden wir im Internet nie haben“, war sich der Experte sicher.

Kunst “Ohne Titel”

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IMAG0113Bernadette Schweihoff –  ein Name, hinter dem nicht nur eine vielseitige Person, sondern auch vielfältige Kunst steht.  Am 20. April eröffnete sie im Kulturmodell in der Bräugasse ihre Ausstellung, die unter der Überschrift „Ohne Titel“ noch bis zum 15.Mai läuft. Ohne Titel, dennoch mit viel Ausdruck und Kraft überzeugten die größtenteils dunkel gehaltenen Gemälde und Skizzen der 27-jährigen Kunstlehramt-Studentin. Egal ob kräftige Acrylkompositionen, monotone Lithografien oder zarte Aquarelle mit verschiedenen Akt-Motiven – dieser Abwechslungsreichtum von Schweikhoffs Werken wird dennoch von einer ständig erkennbaren, schmerzhaften Komponente durchdrungen. „Durch meine Kunst gelingt es mir, alles Negative, das das Leben so mit sich bringt auf´s Blatt zu bringen und ihm Raum zu geben. Das Schöne und Positive ist das Leben. Das Negative ist dann auf den Bildern und ich kann davon Abstand nehmen“, schildert die Studentin, die zudem noch ein Journalismus-Stipendium hat. Der Lehrerberuf sei nichts für sie, vielmehr wolle sie in Richtung Kinder- und Lehrbuchgestaltung gehen, wo sie pädagogisches Wissen mit ihrer Schreib- und vor allem Malleidenschaft perfekt miteinander kombinieren könnte.  Wieso die Ausstellung „Ohne Titel“ heißt? Die Besucher seien laut der Künstlerin dadurch, dass kein einziges Werk einen Titel trägt, in der Lage die Gemälde, Zeichnungen und Installationen unvoreingenommen auf sich wirken zu lassen.
Neugierig geworden?  Lasst auch auf euch die Bilder der jungen Künstlerin als kleiner Vorgeschmack auf die Ausstellung wirken unter https://www.facebook.com/media/set/?set=a.395325097164738.96145.119953881368529&type=3
„Ohne Titel“ könnt ihr noch bis zum 15. Mai immer Dienstag bis Sonntag von 15-17 Uhr im Kulturmodell in der Bräugasse 9 besuchen – der Eintritt ist frei.
Mehr Infos zur Künstlerin unter www.bernadetteschweihoff.de

“Genau dieses Publikum brauche ich”

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       Interview mit dem Schauspieler Karsten Kaie

IMG-20120120-WA0000 Karsten Kaie ist derzeit mit dem weltweit bekannten Einmann-Stück „Caveman“ auf Tour, das die geschlechtsspezifischen Unterschiede von Mann und Frau pointiert und kaum treffender aufzeigen könnte. Betrachtet man beispielsweise die Wortkargheit der Männer oder die Shoppingleidenschaft der Frauen aus dem Blickwinkel der Evolution – also auch aus Sicht des „Caveman´s“ – so öffnen sich dem Publikum neue Erklärungsansätze für alltägliche Streitpunkte zwischen Mann und Frau. Und das alles verpackt mit viel Humor und Klischeehaftigkeit. Doch Kaie ist nicht nur ein ausgezeichneter „Caveman“, er ist ein schauspielerisches Allroundtalent und versucht mit seinem neuen Theaterstück „Die Statisten“  eine etwas andere Richtung als die des klischeebehafteten „Caveman“ einzuschlagen.  Der CaTer hat sich mit Karsten Kaie getroffen, um über die Schauspielerei und so manche Hürde im Leben zu sprechen.


CaTer: Karsten,  wie passt das zusammen – ein internationales Programm wie  Caveman zu Gast in der niederbayerischen Provinz?

Karsten: Caveman in Passau spielen zu können ist einfach großartig und ein persönliches Anliegen. Ich hatte schon immer eine starke Bindung zu Passau – mittlerweile kenne ich hier jeden Stein. Das Scharfrichterhaus ist eine Institution für mich als Künstler. Als ich 18 Jahre alt war, traf ich mich mit Sigi Zimmerschmied – eine Größe des Passauer Scharfrichterhauses  – um ihn für meine Abschlussarbeit an der Schule zu interviewen. So kam ich zum ersten Mal, wenn auch nur indirekt, mit dem Scharfrichterhaus in Kontakt. Passau fasziniert mich, es hat kulturell so viel zu bieten. Hier wurde ich zum Beispiel auch zu meinem ersten Solo-Programm „Lügen, aber ehrlich“ ermutigt, ein intellektuell sehr ausgefeiltes Kabarettstück, das mittlerweile auch international gespielt wird. Doch nicht nur der Einfluss des Scharfrichterhauses macht Passau so spannend, auch die Universität bereichert die Stadt mit kritischem Geist. Genau dieses Publikum brauche ich.

CaTer: Stand es für dich schon immer fest Schauspieler werden zu wollen? Wann hast du dein Talent dafür entdeckt?
Karsten: Als ich 14 Jahre alt war, schleppte mich meine Mutter zu einem  Workshop im Augsburger Stadttheater – damit kam der Stein ins Rollen. Für mich stand schon immer fest, Schauspieler werden zu wollen. Ich wollte immer schon zum Theater und habe Leute imitiert. Im Stadttheater in Augsburg spielte ich als Jugendlicher kleine Rollen. Aber da war mir sehr früh klar: Ich will raus in die weite Welt. Also ging ich nach meinem Abitur nach Berlin und studierte dort Theater- und Kulturwissenschaft – wenn auch nicht ganz zu Ende, schließlich gehört es zur Biographie eines jeden Künstlers, gewisse Brüche und Ungereimtheiten im Lebenslauf zu haben (lacht). Nach Berlin folgte dann New York, besser gesagt das Lee Strasberg Theatre Institute in New York, wo ich meine Schauspielausbildung – diesmal mit Abschluss – absolvierte. Das war eine Offenbarung für mich und ließ meine Leidenschaft für die Schauspielerei noch stärker werden. Nun stand für mich fest: Ich werde jetzt nur noch versuchen Schauspieler zu werden und wenn ich daran zu Grunde gehe.

CaTer: Gab es auch einen Plan B?
Karsten: Nein, nie.  Es ist so wichtig, dass die Leute begreifen, dass man für seine Träume kämpfen muss. Dass es auch mal richtig ätzend zwischendrin ist. Ich bin und war schon immer ein Verfechter davon, an seiner Leidenschaft festzuhalten und nicht aufzugeben. In meinem Leben gab es durchaus herbe Rückschläge und vermeintliche Sackgassen – schlecht bezahlte Moderationsjobs, Jongliernummern, um mich über Wasser zu halten. Doch die Spreu vom Weizen trennt sich nur da, wo die Leute dran bleiben. Was mir immer Kraft gab und wie ein Mantra für mich ist, ist ein Satz, den mein damaliger Schauspielercoach immer zu mir gesagt hat: „If you have trouble, if you have problems, just do the work.“

CaTer: Diese Verbissenheit hat sich ausgezahlt. Es gelang dir die Rechte für das irische Theaterstück „Die Statisten“  zu erwerben, was du selber als „Kraftakt“ bezeichnest. Was macht dieses Stück so besonders?
Karsten: „Die Statisten“, in der Originalfassung „Stones in his pocket“,  hat international schon viele Theaterpreise eingebracht. Das Besondere daran ist wohl, dass wir zu zweit – mein Kollege aus der Caveman-Show Karl Bruchhäuser und ich – insgesamt 16 Rollen spielen. Die einzelnen Charaktere grenzen sich durch Gestik und Mimik voneinander ab. Die Übergänge werden also durch Körperhaltung und Stimmveränderung – vergleichbar mit dem Schnitt im Film – inszeniert. Es ist eine schauspielerische Herausforderung, die mich glücklich macht – auch, da ich jetzt auf der Bühne ein Gegenüber habe – was ja bei Caveman nicht der Fall ist.

CaTer: Wieso lohnt es sich „Die Statisten“ anzuschauen? Worum geht’s?
Karsten:
Das Ganze spielt in einem idyllischen irischen Dorf, welches plötzlich von Hollywood als perfekte Filmkulisse entdeckt wird. Die Dörfler vom jungen Sean bis zum alten Mickey bewerben sich als Statisten. Diese Aufbruchsstimmung geht nicht spurlos an dem kleinen Dorf vorbei: Das Chaos bricht aus und manche sehen die Statistenrolle als Schlüssel zum großen Glück und Erfolg. Wie sich das alles entwickelt, verrate ich natürlich noch nicht. Es lohnt sich auf alle Fälle für all diejenigen, die das Besondere sehen wollen.
16 Rollen – 2 Schauspieler – 1 Stück: Es ist vielseitiges und spannendes Theater. Natürlich hat es auch diesen tollen britischen Humor; es ist sehr zum Lachen, aber auch tragisch und mit Tiefgang.  Dennoch ist es kein elitäres Regietheater: Es lieben einfache Leute, es lieben aber auch intellektuelle Leute. Es spricht ein breites Publikum an, ohne deswegen auf Qualität  verzichten zu müssen. Das ist das Besondere daran.

Neugierig geworden?

Tickets für die einmalige Gelegenheit „Die Statisten“  am Samstag, 18. Februar,  in Passau (Redoute)  zu sehen, gibt es unter: http://www.scharfrichterhaus.de/index2.php?incmain=main&id=1247&month=1327964400&inc=programm

Studenten zahlen nur 13 Euro anstatt 22 Euro – ein Sondertarif, für den sich Karsten Kaie persönlich eingesetzt hat: „Ich war schließlich auch lange Zeit Student“, so der Schauspieler.

Tickets für sein Kabarett „Lügen, aber ehrlich“, das am 07.März in Passau gespielt wird, könnt ihr unter http://www.scharfrichterhaus.de/index2.php?incmain=main&id=1278&month=1330470000&inc=programm bestellen.

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Kirchenasyl

Die Kirche St. Nikola (Foto: S. Beck)

Die Kirche St. Nikola (Foto: S. Beck)Werner Kuchar schaut ein wenig wehmütig hinauf zur bemalten Decke von Sankt Nikola.  „Pfiade“ sagt er leise. Obwohl die Messe noch nicht zu Ende ist, zieht der Studentenpfarrer zusammen mit den Gottesdienstbesuchern aus der Kirche hinaus in die kalte Nacht. In einer langen Prozession wandern die Kirchgänger, von denen viele Kerzen tragen, über den Innsteg auf die andere Flussseite. Dort wird die Messe in einer anderen Kirche weiter gefeiert.

Es ist kein gewöhnlicher Gottesdienst der am 15. Januar von der Katholischen Studentengemeinde (KSG) veranstaltet wird: Es wird der letzte für einige Jahre sein. Zumindest in Sankt Nikola. „Wir wollten einen besonderen Übergang schaffen“, erklärt der Studentenpfarrer die ungewöhnliche Zweiteilung der Messfeier. Denn die Kirche, die zur Pfarrei Sankt Paul im Pfarrverband Altstadt gehört, muss dringend renoviert werden und wird darum geschlossen. „Die Deckenfresken sind schwer beschädigt, jeder kann die massiven Risse im Stuck sehen und die Gemälde müssen auch aufgefrischt werden“ zählt Kuchar nur einige der maroden Stellen in Sankt Nikola auf. Der Studentenpfarrer schätzt die Kosten für die Restauration auf mindestens vier Millionen Euro. Getragen werden diese Kosten durch den Staat, dem das Gebäude formal gehört. Doch auch die Kirche beteiligt sich an der Finanzierung. Bis zu vier Jahre werden die im Frühjahr beginnenden Arbeiten in Anspruch nehmen.  Die sonntäglichen Gottesdienste der KSG werden bis dahin in Sankt Severin in der Pfarrei Innstadt stattfinden.

Die Risse im linken Querschiff von St. Nikola sind deutlich zu erkennen. Foto (S. Beck)Nachdem die Kirchgänger den Innsteg überquert haben, werden sie dort warmherzig von Pater Jakob begrüßt: „Ich freue mich, dass ihr euch unter den vielen Kirchen, die es in Passau gibt, gerade diese ausgesucht habt.“ Mit gesanglicher Begleitung durch den Männerchor der Innstadt wird der Gottesdienst dann in der Kirche, die für die nächsten Jahre die Heimat der KSG sein wird, weiter gefeiert.  Für die anderen Aktivitäten der KSG, wie etwa den „Morgenimpuls“, der bisher in der Krypta von Sankt Nikola stattfand, wird derzeit ein neuer Musikraum eingerichtet.

Damit sich die Studentengemeinde in Sankt Severin nicht gänzlich fremd fühlt, wird zumindest die Statue des heiligen Nikolaus, dem Patron von Sankt Nikola, auch in der neuen Kirche ihren Platz finden. „Wir wollen damit zeigen, dass wir nach Sankt Nikola gehören und da auch wieder hinwollen, sobald der Umbau abgeschlossen ist“, sagt Kuchar.

 

Passauer Musik vor historischer Kulisse

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Das ProLi bot am Samstag, 14. Januar, die passende Bühne für das erste „Music Theatre Passau“, bei dem Passauer Bands und Solokünstler verschiedenster Genres ihre selbstkomponierte Musik zum Besten gaben. Das ehemalige und historische Kinogebäude des ProLi‘s (Promenade Lichtspiele) wurde mit dieser Veranstaltung einmal mehr seinem kulturellen Ruf gerecht.

Das 1910 eröffnete und damit älteste Kino Deutschlands wurde nach einigen erfolgreichen Jahrzehnten 2006 geschlossen. Nachdem die Zukunft des ProLi’s nach der Schließung lange ungewiss blieb, wurde es vor vier Jahren als eine Art Kulturcafé neueröffnet und feierte mehrere erfolgreiche Veranstaltungen. Die Eigentümer mussten das ProLi jedoch schon im Herbst 2009, nur ein Jahr nach dem Neustart schließen, aufgrund mehrerer Lautstärkebeschwerden der anliegenden Häuser. Frisch renoviert kam es schließlich letzten Frühling erneut zur Wiedereröffnung der Räume, die nun von jeglichen Veranstaltern und Privatpersonen für Ereignisse gemietet werden können. So auch für das „Music Theatre Passau“, das am vergangenen Wochenende das unbeirrt große kulturelle und musikalische Interesse der Studenten und  Passauer unter Beweis stellte. Dies spiegelte sich bereits im gut besuchten Vorverkauf der Eintrittskarten wieder. Wer sich keine Karte im Vorhinein gesichert hatte, bekam schon um 20 Uhr Schwierigkeiten noch hinein gelassen zu werden.

Der Ansturm der Zuschauer war vor allem auch Reaktion auf das breitgefächerte musikalische Angebot an diesem Abend. Von Folk, Progressive Rock, Indie-Bluesrock bis hin zu bayerischer Gute-Laune-Musik war für jeden Geschmack etwas dabei. Den ersten Teil des Konzertabends gestalteten die Duette, Akustik- und Solokünstler Manu, Emil Sinclair, Kriss Kremig Akustik Massaker und Anja Labandowsky. Sie alle überzeugten mit schönen Stimmen, gefühlvoller Musik und eingängigen Texten. Für ausreichend Verpflegung sorgte im Foyer der Kinderhilfe-Verein KaKaDu, dem die Einnahmen zu Gute kamen.

Danach begann im Theatersaal der Band-Teil des Abends, angeführt von Apprehension. Es folgten die neu getauften Aldrin‘s Mond Bar, die Karin Rabhansl Band, Schadenfreunde und die Groove Geparden. Alle Bands schufen mit ihren individuellen Stilen eine ausgelassene Stimmung, die bis zur abschließenden Jamsession mit den Musikern anhielt. Es wurde getanzt, genossen und gefeiert, bis die Veranstaltung um circa zwei Uhr nachts ihr Ende fand. Für alle Beteiligten war der Abend ein großer Erfolg, der auf eine baldige Fortsetzung des „Music Theatre“ im ProLi hoffen lässt.

 

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Apprehension und andere Künstler brachten das ProLi zum Kochen. (Foto: Linda Zacherl)

 

FACES – Vernissage#1 im KaffeeWerk

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faces_caterAngekündigt als „richtiger Knaller“ zum Start von „Kultur im KaffeeWerk 2012“ in der Innstadt machte schon das Versprechen für die Veranstaltung am Freitag, 13. Januar, richtig Lust auf einen schönen Abend mit Kunst, Freibier und einer Menge interessanter Menschen.

Hauptanziehungspunkt war die Ausstellung der 22-jährigen Grafikdesign- und Fotographie-Studentin Lina Müller. Ihre collagenhaften, meist aus Schrift und Foto bestehenden Werke verleiten zum Innehalten und zwingen den Geist sich Zeit zu nehmen, um die Details der einzelnen Bilder zu erkennen und auf sich einwirken zu lassen, wie z.B. eingearbeitete Beatles-Songtexte. Genau dieses „Sich-Zeit-nehmen“ ist der jungen Künstlerin auch wichtig, wenn sie ihre Werke der Öffentlichkeit zugänglich macht. Sie sollen sozusagen einen Gegenpol zu unserer hektischen „speed-time“ bilden, in der alle nur noch „busy“ und durch ihre Arbeit darauf fixiert sind möglichst viele Inhalte auf einmal aufzunehmen.

Bei ihrer Arbeit verwendet Lina Müller Schrift nicht als allbekanntes Alltagswerkzeug und Mittel zum Zweck, um etwas aufzuschreiben, sondern setzt es ganz bewusst mit ästhetischem Zusammenhang ein und macht somit die Schrift durch komplexe Typographie zur Kunst. Dieser Aspekt sei im Grunde auch das, was sie antreibe, so Lina Müller. Die Frage, woher die Inspiration zu ihrer Arbeit komme, sei so einfach nicht zu beantworten, erklärte die 22-Jährige.

Ihre ganz bewusste typographische Gestaltung kann man besonders am Werk STRANGE TIMES erkennen, das eines ihrer persönlichen Lieblingsbilder ist.

Was beim ersten Hinsehen wie ein graphisches Muster wirkt, entpuppt sich auf den zweiten Blick als raffinierter Schriftzug, der einmal gespiegelt wurde. Fest verbunden ist damit das Bild eines Gewitterhimmels, der wohl die seltsamen Zeiten symbolisieren soll. STRANGE TIMES soll Teil eines Buches werden, von dem auch andere Teile im KaffeeWerk ausgestellt sind.

Insgesamt kann man die Ausstellung nun noch etwa sechs Wochen bei einer Tasse Kaffee oder Tee im KaffeeWerk genießen. Also macht euch auf in die Innstadt und haltet inne bei Lina Müllers FACES.

 

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Fotos: Judith Nikula