Hochschulgruppen

Konzert des Passauer Universitätsorchesters mit Uraufführung „Warrrrte nur!“

 

Es steht eine Reise der besonderen Art bevor, auf die das Passauer Universitätsorchester am 22. und 23. Januar 2016 einlädt. Auf dem traditionellen Winterkonzert des Uniorchesters wird von den mitreißenden Melodien aus dem Violinkonzert in D-Dur von Tschaikowski zu hören sein, von einer romantischen Symphonie des Johannes Brahms bis hin zur Komposition „Meeresbrandung“ des zeitgenössischen Komponisten Sven Daigger.

Die „Meeresbrandung“ Daiggers ist die kürzlich fertiggestellte orchestrale Fassung des gleichnamigen Gedichts von Christian Morgenstern. In diesem, etwas humoristischen Gedicht geht es um das Meer, das versucht sich immer weiter ins Festland hineinzufressen. Lediglich der Mensch stellt ihm dabei Herausforderungen durch seine Festungen, Wälle und Dämme. Doch mit einem immer wiederkehrenden „warrrrte nur!“ knurrt das Meer die Brandung an und warnt sie vor dem Tag an dem der Mensch der Vergangenheit angehören wird. Ein Rauschen geht durch das Orchester, die Wellen schlagen tief von Kontrabässen und Posaunen bis zu den höchsten Tönen der Geigen und Oboen. Mal ist das Meer schnell wie ein Allegro, dann zieht es sich mit einem Andante zurück und knurrt: „warrrrte nur!“

Bei der „Meeresbrandung“ stehen der neue Dirigent des Orchesters, Kiril Stankow, und der Komponist Daigger in engem Kontakt, um die Uraufführung der „Meeresbrandung“ bei den Konzerten im Januar ein Meisterdebut werden zu lassen. Stankow leitet das Orchester seit Oktober 2015 und zeigt mit dem Beschluss die Uraufführung der „Meeresbrandung“ in Passau stattfinden zu lassen seine großen Ambitionen für seine Arbeit mit dem Orchester der Universität.

Auch die Wahl der übrigen Stücke verspricht ein großartiges Debüt des neuen Dirigenten. Tschaikowskis Violinkonzert (Opus 35) entstand weit ab vom Meer, am Genfer See. Nach der desaströsen Ehe des Komponisten entstand das Werk 1878 und bleibt bis heute ein beliebtes Werk für Orchesteraufführungen und zuletzt auch Filmmusik. Mit Brahms 2. Symphonie (Opus 73) wird ein Klassiker aufgeführt, der schon seinen Zeitgenossen als Vorbild galt.  

Die Konzerte werden im Rathaussaal stattfinden. Erhältlich sind die Karten bei Bücher Pustet, Tel. 0851/56089-13 und beim Kartenverkauf in der Mensa der Universität. Die Karten kosten im VVK 6,00 € (ermäßigt) bzw. 12,00 € und an der Abendkasse 7,00 € (ermäßigt) bzw. 14,00 €.

Foto by Florian Penn - Universitätsorchester 2015

Praxis.Test: GoverNET Karrieretag 2012

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Zum dritten Mal findet am Samstag, 12. Mai, der GoverNET Karrieretag an der Universität Passau statt. Vorträge und Workshops mit bekannten Vertretern aus den Bereichen Politik, Lobbying, Finanzdienstleistungen sowie Agenturen bieten eine informative Plattform nicht nur für Studierende von „Governance und Public Policy“. „Auch für MuK-, KuWi- und BWL-Studenten bietet sich die Möglichkeit in für sie interessante Bereiche reinzuschnuppern“, erklärt Felicitas Schikora von der Hochschulgruppe GoverNET.

Felicitas, StaWi-Studentin im vierten Semester, war im vergangenen Jahr selbst zum ersten Mal dabei: „Mir hat es sehr viel Spaß gemacht letztes Jahr. Ich war begeistert und fand, dass mir die Veranstaltung eine gute Orientierung bot.“ Oftmals habe man danach eine genauere Vorstellung von Arbeitsabläufen und erkenne, was man beruflich gerne machen möchte, so Felicitas. Seit vier Jahren setzt sich die Hochschulgruppe GoverNET für die Verknüpfung von Universität, Studenten und Öffentlichkeit. Hauptprojekt ist der alljährliche veranstaltete GoverNET Karrieretag sowie die Politiktage an der Universität Passau.

Zu den Referenten am Samstag zählen unter anderem Stefan Wegner, Geschäftsführer von Scholz & Friends und Florian Teipel, Referent bei econsense – Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.. Neben drei Workshops, in denen die Studenten an aktuellen Case Studies arbeiten können, kann man sich auch über mögliche Masterstudiengänge informieren.

Den vollständigen Programmablauf findest du hier: http://www.governet-passau.de/index.php/karrieretage/karrieretage-2012/workshops.html.

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Ein Passauer Netzwerk für junge “Startups”

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CEO_PassauEine Plattform für studentische Unternehmensgründer bietet ab sofort die neue Hochschulgruppe Collegiate Entrepreneurs Organisation (CEO Passau). Regelmäßige Treffen mit Vorträgen, Workshops und informativen Gesprächen sollen die „Startup“-Szene in Passau beflügeln.

Als Michaela Resch im Rahmen eines Praktikums im vergangenen Herbst eine „Startup-Week“ organisierte, hatte die „Business Administration Economics“-Studentin im vierten Semester die Idee: „Warum nicht Gründungsinteressierte und Gründer, von denen es in Passau viele gibt, zusammenbringen?“ Der Kontakt zu ähnlichen Hochschulgruppen in anderen Universitätsstädten lieferte die notwendigen Infos und so begann sie im vergangenen Wintersemester gemeinsam mit vier Kommilitonen die Gründung von CEO Passau voranzutreiben. Fachliche Beratung und Unterstützung lieferte Prof. Dr. Carolin Häussler, Inhaberin des Lehrstuhls für Organisation, Technologiemanagement und Entrepreneurship.

Im Sommersemester geht die neue Hochschulgruppe nun in die Offensive: Geplant sind monatliche Treffen, Workshops, das Besuchen von Startup-Events und vieles mehr. „Jeder, der Interesse an Unternehmensgründungen hat, soll sich angesprochen fühlen. Je unterschiedlicher die Teilnehmer sind, desto interessanter werden die Treffen“, erklärt Michaela, „Wir freuen uns auf motivierte, kreative Leute, die Lust haben die Hochschulgruppe interessant zu gestalten“. Gemeinsam wolle man Ideen entwickeln und ausarbeiten, Know-how vermitteln und zusammen ein internationales Netzwerk aus Studenten, Gründern, Investoren und erfahrenen Entrepreneurs aufbauen.

Infos und mehr gibt es auf der Facebook-Seite „CEO Passau“.

Fairgnügtes Engagement für Fairen Handel

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fairtradelogo„Darf es für dich noch ein fairer Snack sein“, fragt Kathi von der Fairtrade Hochschulgruppe „Fairgnügt“. Auf dem kleinen Tisch vor dem Eingang zu Hörsaal 5 im WiWi-Gebäude liegen Chips, Schokoladenriegel, Erdnüsse, Gummibärchen, Kekse und Studentenfutter. Jeden Dienstag wenn das Unikino im Hörsaal 5 stattfindet verkaufen die Mitglieder von „Fairgnügt“ hier fair gehandelte Snacks.

„Fairgnügt“, die Fairtrade Hochschulgruppe Passau, kämpft für den Verkauf fair gehandelter Produkte an der Uni. Fairtrade ist eine Strategie zur Armutsbekämpfung. Bauern und Arbeiter in Afrika, Lateinamerika oder Asien erhalten durch Fairtrade Standards eine Möglichkeit, ihre Dörfer und Familien aus eigener Kraft zu stärken und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern. Sie bekommen laut „Fairtrade Deutschland“ ein stabiles Einkommen und profitieren von Schutzkleidung und sozialer Vorsorge.

Der Verkauf im Unikino ist nicht die einzige Aktion mit der die Gruppe darauf aufmerksam machen will. Anfang des Semesters wurden „unter der Brücke“ zwischen Philo und WiWi Unterschriften für den Verkauf fair gehandelter Bananen in der Mensa und den Cafeten  gesammelt und dafür Tee und selbstgebackenes, „faires“,  Bananenbrot ausgegeben. „Bisher sind die Bananen leider noch nicht fair gehandelt, nur der Kaffee in den Cafeten, Kakao und Tee“, sagt Annika von der „Fairgnügt“ HSG. Zukünftig sollen aber auch die Bananen beispielsweise von Banafair bezogen werden, einer deutschen Importorganisation des fairen Handels, die Bananen zu Fairtrade-Bedingungen nach Europa einführt und vertreibt. Laut Annika ist bis jetzt noch nicht klar, ob die Unterschriftenaktion Erfolg hatte. „ Dafür müssen wir vor den Mensachef treten und unser Anliegen mithilfe der Unterschriften vortragen.“

Durch Weihnachtsverkäufe oder der Teilnahme am Charity Day versucht die Hochschulgruppe weitere Aufmerksamkeit zu erregen und das Bewusstsein für fair gehandelte Produkte zu stärken. Dafür bekommt „Fairgnügt“, genau wie für den Verkauf beim Unikino, Produkte vom Weltladen Passau auf Kommission, die dann ohne eigenen Profit verkauft werden können.

Aktionen wie diese plant die Hochschulgruppe in den Treffen jeden Montag um 20 Uhr. Zusammen wird entschieden, was die HSG als nächstes plant und dann in Einzelgruppen an der Umsetzung gearbeitet. Das nächste große Ziel soll eine Aktionswoche „Öffentliche Beschaffung der Uni“ im Sommer sein. „Die öffentliche Beschaffung der Uni soll in unseren Augen fair und nachhaltig sein, mindestens ohne Kinderarbeit und möglichst ökologisch“, so die HSG. Dabei soll es in Vorträgen und mithilfe von Infoständen darum gehen, dass zum Beispiel Fußbälle, Papier und Reinigungsmittel zu ethisch vertretbaren Konditionen bezogen werden.

„ Der Verkauf im Unikino läuft gut. Spätestens wenn alle Ihre Karte haben und auf dem Weg in den Saal an unserem Stand vorbei kommen werden wir einige unserer fairen Snacks los. Besonders bei so beliebten Filmen wie Hangover 2, der heute läuft“, erzählt Kathi. Die Snacks kosten zwischen 80 Cent und drei Euro. Mit einem von Fairgnügt eingeführten Stempelsystem kann man nach fünf gekauften Snacks mit ein bisschen Glück sogar etwas gewinnen.

Aktuell kämpft „Fairgnügt“ auch noch an einer anderen Front. Sie hat sich für den Publikumspreis des  Fairtrade Award beworben. „Durch diesen Award sollen Engagierte in Deutschland dadurch inspiriert werden und zum anderen soll der Award als Podium dienen, um beispielhafte Arbeit für Fairtrade in Deutschland zu zeigen“, so „Fairtrade Deutschland“ auf ihrer Internetseite. Die Passauer Hochschulgruppe konkurriert dort mit anderen Gruppen, die sich für den fairen Handel engagieren, beispielsweise „Fair Future – Der faire Fußabdruck“ oder der „Fairtrade Initiative Saarbrücken“. Bis zum 13. Februar 2012 kann im Internet unter www.fairtrade-deutschland.de für die verschiedenen Gruppen oder Organisationen abgestimmt werden.

Inzwischen ist es kurz vor Filmbeginn. Die letzten nehmen Ihre Plätze im Saal ein. Studentin Nadine hat sich doch noch für einen kleinen fairen Snack entschieden, bevor der Film anfängt. „Ich finde es wirklich sehr gut, dass die Leute von „Fairgnügt“ sich für den fairen Handel engagieren und darauf aufmerksam machen. Und die Produkte sind genauso lecker wie alle anderen, also warum nicht gleich fair gehandelt?“

 

Stimmt ab für die Passauer Fairtrade-Gruppe unter:

http://www.fairtrade-deutschland.de/mitmachen/aktionen-von-transfair/fairtrade-award/award-voting/?PHPSESSID=9f2dfafa6fe807fce1202464f9f1ae6c

Die Gespenstersonate

Gespenstersonate

Donnerstagabend im ITZ. Ein Seminarraum voller gespannter Studenten, die dem Geschehen hochkonzentriert folgen. Was Dozenten selten schaffen, hat sich heute eine Theatergruppe unter der Leitung von Karoline Laila Oberländer vorgenommen. Sie bringen das verworrene Drama ‚Die Gespenstersonate‘ nach August Strindberg auf die eigens dafür aufgebaute Bühne. Die 21-jährige European Studies Studentin Karoline hatte auch vorher schon zusammen mit Nele Uhlemann, die ihr auch bei der Umsetzung der ‚Gespenstersonate‘ assistierte, einige Stücke mit Teenagern inszeniert.

Gespenstersonate

Foto: Johannes Wex (lichtgestalten Passau)

In dem Theaterstück geht es um einen älteren Mann  namens Jakob Hummel, der seine uneheliche Tochter aus einem Haus voller Lügner und Verrückter befreien will. Dazu möchte er sie mit einem von ihm ausgewählten Studenten verheiraten. Die verschiedenen Gesichter und Eigenschaften der Charaktere machen es zusammen mit der Vielzahl an Machtspielchen und Unwahrheiten fast unmöglich, den genauen Handlungsablauf genau nachvollziehen zu können. Vielmehr bleibt Raum für Interpretationen und individuelle Deutungen. „Wir können das Leben des Zuschauers nicht komplett umkrempeln, aber dennoch wollen wir zum Nachdenken anregen“, so auch die Intention der Regisseurin.

Die Schauspieler wurden über Aushänge in der Universität gefunden. „Das witzige daran ist, dass die Anzahl der Meldungen exakt der Anzahl der zu vergebenen Rollen entsprach“, meint eine der Schauspielerinnen.  Geprobt hat die Truppe daraufhin das ganze Semester lang.

 

Beim Text ist man relativ nah am Original geblieben, nicht jedoch bei der Inszenierung. Das Bühnenbild musste stark reduziert werden. Außerdem wurden die Auf-und Abgänge von der Bühne verzichtet. „Ich fand es toll, dass sie ohne Blacks gearbeitet haben. Auch die Tatsache, dass die Schauspieler sozusagen immer alle im Raum waren, auch wenn sie gerade nicht dran waren, hat mir sehr gut gefallen“, so  die Theaterbegeisterte Lisa. Weitere neue Elemente waren blaue Bänder, die alle Charaktere um die Handgelenke gewickelt hatten. Verwendet wurden diese hauptsächlich, um die Macht von Jakob Hummel über den Studenten zu demonstrieren. Er hatte ihn somit buchstäblich an  der Leine. An anderer Stelle hielten sich zwei Mädchen an den Bändern, während sie miteinander kommunizierten, was ein bisschen an das magische ‚Band‘ aus dem Film Avatar erinnerte. Leider konnte dies aber nicht mit letzter Konsequenz durchgezogen werden. Offen bleibt die Frage, warum die zu befreiende Tochter von zwei Schauspielerinnen verkörpert wurde. „Ihr Charakter ist mir bis zuletzt nicht zwiegespalten erschienen“, bemerkt Sophia.

Der kreative Umgang mit der Farbe Blau – auch eine Idee, die ursprünglich nicht im Stück vorgesehen war – zieht sich durch das gesamte Stück. Auch eine Suppe aus Mehl, Zucker und Wasser, die zum Ende des Stückes hin von den Akteuren verspeist  wurde, war leuchtend blau. Diese Pampe diente letztendlich  als Symbol des Todes aller Beteiligten. Auch die Tochter in ihrem blauen Hyazinthenzimmer blieb nicht verschont. „Am allerbesten haben mir die Farben gefallen“, meint auch die schauspielerfahrene Tina.

Ist denn auch schon ein neues Projekt geplant? „Noch nichts Konkretes, aber für die Juniwiesn im Sommer machen wir bestimmt was“, lautet die Antwort des durchaus talentierten Regisseurinnen-Nachwuchs-Duos. Wir sind gespannt.

 

 

Der CaTer besucht das ZDF-Landesstudio in München

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„Der typische ARTE-Zuschauer besitzt keinen Fernseher.“

 

zdfbesuch15 Teilnehmer, darunter drei CaTer-Redakteure, hatten das Vergnügen, die zweitgrößte Außenstelle des ZDFs in München zu besuchen. Der Leiter des Studios Dr. Ulrich Berls erzählte Interessantes aus dem Fernseh-Leben und unterhielt die Jungjournalisten mit amüsanten Anekdoten.

In München sind die Redaktionen von Naturwissenschaft und Technik, vom Frauenjournal „Mona Lisa“, von „Leute heute“ und die Aktuelle Redaktion zuhause. 120 feste und freie Mitarbeiter arbeiten hier unter der Leitung von Berls, der seit vielen Jahren im Fernsehgeschäft ist. Er kennt sich aus und weiß, dass der Alltag für Fernsehjournalisten ganz schön stressig sein kann. „Ach bist du noch so fleißig, es reicht ja doch nur für 1:30.“ ist ein Lieblingssatz des Studio­leiters. Diese Zeit sei dem Fernsehmacher für seinen Beitrag vorgegeben, unabhängig von dem Material, das zur Verfügung steht.

In der Medienallee direkt gegenüber dem ZDF-Studio sind die Gebäude von ProSiebenSat.1, Kabel Deutschland und Sky. Vor allem ProSieben ist bei den jungen Leuten sehr beliebt, die außer während Fußballspielen die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender so gut wie gar nicht ansehen. Berls ist Realist. „Der typische ARTE-Zuschauer besitzt keinen Fernseher“, meint er. Obwohl alle ARTE ganz toll und wichtig finden, die Masse will mehr Unterhaltung und weniger hochge­stochene Kultursender. Das ZDF soll beides schaffen: Niveauvolle, anspruchsvolle Information zu Kultur und Politik, gleichzeitig aber auch Unterhaltung.

Doktor Ulrich Berls selbst sieht seiner Meinung nach „viel zu wenig Fernsehen“. Die Hauptsendungen des ZDFs, „heute“ und „heute journal“ sind natürlich Pflicht, aber in seiner Freizeit ist auch er Fan von den Privatsendern. Seine Lieblingsserie ist „Grey‘s Anatomy“ während er seit Ewigkeiten keine „Wetten, dass…?!“-Sendung mehr gesehen hat.


Interessante Fakten:

  • Es war das ZDF, das „Die Simpsons“ 1991 nach Deutschland holte.
  • Das ZDF-Landesstudio in Bayern ist nach Berlin die zweitgrößte Außenstelle, die Zentrale liegt in Mainz.
  • Der typische ZDF-Zuschauer ist 61 Jahr alt, was auch seine positiven Seiten hat. Schließlich sind es meist die über 50-jährigen, die vermögend und markentreu sind und deshalb für Werbemaßnahmen eine nicht zu verachtende Rolle spielen.
  • 2010 war die höchste Fernsehnutzung seit es Fernsehen gibt. Menschen ab dem 4. Lebensjahr sehen im Durchschnitt etwa 223 Minuten täglich fern.
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Ein “God of love” in der Kulturcafete – Pro.Fil entführte in die Welt der Kurzfilme

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Die Gesichter der Zuschauer werden von den Bildern auf der Leinwand in ein blassrotes Licht getaucht, ab und an läuft ein Raunen oder Lachen durch den Raum: Für das „Future Shorts“ Kurzfilm Festival verwandelte sich die Kulturcafete im Nikolakloster am Mittwochabend in einen besonderen Kinosaal. Zeitgleich mit zwei  Kurzfilmfestivals in London und Kopenhagen, erlebten etwa 80 Passauer Studenten einen Einblick in die Welt der Stop-Motion-, Live-Action-, und Animationskurzfilme.

Begonnen im Jahr 2003 hat sich das „Future Shorts“ inzwischen zum größten „Pop up“-Festival weltweit entwickelt. Von Moskau, Malmö, Perth bis hin zu Hongkong – 46 Städte in 22 Ländern sind in diesem Jahr mit dabei. In Deutschland übernimmt Passau eine der Vorreiterrollen: Neben zwei Festivals in Berlin ist die Passauer Kulturcafete die einzige deutsche Location, an der die sechs Kurzfilme zu sehen sind. Verantwortlich dafür ist die Hochschulgruppe Pro.Fil, die bereits selbst zahlreiche Kurzfilme rund um den Campus und das Studium in Passau gedreht hat. Die entscheidende Idee, das Festival nach Passau zu holen, hatte Pro.Fil-Chef Radu Gota: „Ich war bereits zweimal in Wien auf dem Festival. Da ist mir die Idee gekommen, das Ganze auch in Passau zu veranstalten.“ Gesagt, getan: Der Veranstaltungsort wurde arrangiert, das Equipment organisiert und die Lizenzen für die Filme gekauft.

Pro.Fil zeigte sechs Kurzfilme von Filmemachern aus der ganzen Welt.  Ob ein missglückter Banküberfall in „Incident by a bank“ von Ruben Östland aus Schweden, der auf der Berlinale mit einem Goldenen Bären ausgezeichnet wurde, „The Eagleman stag“, der sich mit der Vergänglichkeit der Zeit auseinandersetz, oder „Deeper than yesterday“  über russische Marinesoldaten, die gegen den Alltagstrott im U-Boot  kämpfen – auch brisanten Themen hatten sich die Filmemacher verschrieben. Vom Publikum ganz unterschiedlich wurde der „Lo-fi“-Animation Film „The external world“ des deutschen Regisseurs David O’Reilly  aufgenommen – eine Gesellschaftskritik mit teils amüsanten, teils erschütternden Szenen. Feinfühlig wurde es in der zweiten Hälfte des Abends: „Luminaris“ zeigt die Welt eines Mannes, die vom Licht beherrscht wird. Im nächsten Film wurde Regisseur Luke Mathney mit Dartpfeilen ähnlich wie Amor zum „God of love“ und schafft so das ein oder andere Liebespaar. Der oscarprämierte „Live Action Short Film“ des Amerikaners bildete gleichzeitig den Abschluss des entspannten Kinoabends. Eine Wiederholung des „Future Short“ Filmfestivals hat Pro.Fil bereits für den kommenden April geplant.

 

Der CaTer hat Radu’s Reaktionen zu seinen drei Lieblingskurzfilmen eingefangen:

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Platz 1

The external world (2010) – David O’Reilly, Germany

“Eine ernstzunehmende Kritik an der Gesellschaft. In ‘The external world’ entsteht aus einem Universum aus Scheiße etwas Schönes.”

 

 

 

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Platz 2

The eagleman stag (2010) – Michael Please, United Kingom

“‘The eagleman stag’ wirft Fragen auf, die man sich so wirklich noch nie gestellt hat. Zum Beispiel, dass ein Vater neidisch auf seinen Sohn ist.”

 

 

 

 

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Platz 3

God of love (2010) – Luke Matheny, United States

“Die erste realitätsnahe und gleichzeitig vereinfachte Darstellung von Liebe.”

Plätzchenrezept

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Rezept für Weiße Schoko Crossies

Superlecker, schnell und einfach gemacht, günstig und studentenfreundlich!

cornflakes

 

 

Du brauchst nicht:

  • Einen Backofen oder ein Backblech
  • Einen Mixer
  • Eier, Mehl, Zucker
  • Teure Zutaten wie Vanilleschoten oder ähnliches

 

Du brauchst:

  • Eine Tafel weiße Schokolade (oder Kuvertüre)
  • Cornflakes (mit Zimt-Geschmack oder ganz normale)
  • Einen Topf  mit heißem Wasser und ein kleines Schüsselchen / Wahlweise eine Mikrowelle

 

Und so geht’s:

Die Schokolade klein hacken und einschmelzen. Das geht entweder mit einem Schüsselchen über Wasserdampf oder vorsichtig in der Mikrowelle.

weiße schokolade

 

Danach mit den Cornflakes in einem Topf verrühren. Die Menge variiert, je nachdemwie viel Schokolade ein Crossie haben soll. Einfach ausprobieren. Gut vermischen!

Dann teelöffelgroße Häufchen bilden, die Größe ist allerdings Geschmackssache und kann auch verändert werden.

Danach kalt werden lassen. Und schon sind die superleckeren Weiße SchokoladenCrossies fertig!

 

weißeschoko crossiesVarianten:

Wenn man Zimt-Cornflakes nimmt, schmecken die Weißen Schoko Crossies auch sehr lecker! Natürlich funktioniert das Rezept auch mit brauner oder schwarzer Schokolade. Dafür einfach dunklere Cornflakes nehmen.

 

„Facebook kann Eifersucht und Depression auslösen“

Passauer Medientage 2011

Passauer Medientage 2011„Wer schaut Facebook auf die Finger?“  Mit dieser Frage eröffnete Moderator Prof. Dr. Winand Gellner die Podiumsdiskussion zum Thema „Herausforderung Social Media: Potentiale und Gefahren sozialer Netzwerke“ zwischen Prof. Dr. Michael Scholz und Prof. Dr. Thomas Knieper.

„Die Mitgliedschaft in sozialen Netzwerken ist keineswegs kostenlos“, behauptete Knieper eingangs. „Die Mitgliedschaft wird mit den persönlichen Daten erkauft!“. Daraufhin erläuterte Gellner, welchen wirtschaftlichen Nutzen diese Daten für Unternehmen haben: Neben personalisierter Werbung sei es beispielsweise auch Krankenkassen und Versicherungen möglich, Menschen anhand ihrer persönlichen Daten in verschiedene Risikogruppen einzuteilen.

Wer sich von der Podiumsdiskussion aber eine leidenschaftlich geführte Argumente-Schlacht zwischen dem Wirtschaftsinformatiker und dem Lehrstuhlinhaber für Computervermittelte Kommunikation erhofft hatte, der wurde enttäuscht.  Die knapp einstündige Veranstaltung hatte mehr den Charakter eines abwechselnd gehaltenen Vortrags. Dennoch wurden den zahlreich erschienenen Studenten verschiedene,  interessante Thesen dargelegt:

Neben der Behauptung, dass soziale Netzwerke nicht zu einer Förderung der Meinungsbildung und Diskussion über politische Themen beitragen, sondern sich verschiedene Gruppen einfach in verschiedenen Unterforen mit Gleichgesinnten treffen würden, wurde auch das Thema Social Media und Gesundheit behandelt. Die Nutzung von Facebook und ähnlichen Angeboten könne auf die Gesundheit gehen, behauptete Knieper. „Die Handtasche der Freundin zu durchsuchen ist verpönt, aber dass wir regelmäßig das Profil des anderen besuchen, wird sogar erwartet.“ Dabei könne es aber leicht zu Eifersucht und sogar Depressionen kommen, wenn man etwa Pinnwand-Kommentare falsch deute, oder die tollen Urlaubsfotos der Freunde sieht, während einem das eigene Leben „langweilig“ vorkomme.

Gellner forderte letztendlich,  Facebook müsse für eine stärkere Befähigung der Nutzer sorgen, damit diese lernen, kompetenter mit den sozialen Netzwerken umzugehen.

Semester Opening Party

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Ein neues Semester bricht an und hat wieder einiges zu bieten:
Am Mittwoch, 19. Oktober, wird es erstmal gebührend im Vio’s eröffnet!

Feiert mit uns im Heuwinkel, trefft neue Leute und genießt unsere Getränkespecials:
Beck’s gibt es für 2,40 Euro, Longdrinks für 3,90!

Musiktechnisch wird von JayDiEs einiges geboten – freut euch darauf!

Seid dabei und feiert mit uns am Mittwoch, 19.Oktober ab 22 Uhr im Vio’s!

Eintritt: 3 Euro

 

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