Bullet Journal – Tipps & Tricks

Uni-Stress und viele andere Termine? Da kann es schon einmal passieren, dass das Treffen mit Freunden oder eine Routine-Untersuchung beim Arzt vergessen wird. Die ultimative Lösung, um nichts mehr zu verpassen? Ein Bullet Journal! Aber was ist das genau und tut es nicht auch ein stinknormaler Kalender? Die Antwort auf diese Fragen bekommst du hier und dazu noch Tipps und Tricks für eine erfolgreiche BuJo-Gestaltung.

Was genau ist also ein sogenanntes Bullet Journal? 

Ganz einfach: Dein speziell für dich zugeschnittener Planer! Bei vielen vorgefertigten Kalendern tritt das Problem auf, dass an manchen Tagen nicht genug Platz für Notizen vorhanden ist. Mit Deinem Bullet Journal kannst du dir deine Seiten selbst einteilen und sogar noch Extra-Raum für verschiedene Themen wie Rezepte, Style-Inspirationen, Leselisten und vieles mehr einrichten. Wie du das Ganze gestaltest, bleibt dir ganz allein überlassen. Du kannst dein Journal minimalistisch und klassisch, aber auch bunt und mit vielen Zeichnungen führen. Das Gestalten macht dazu noch viel Spaß und regt deine Kreativität an. Hört sich doch gut an, oder?

Aber wie fängt man am besten an? 

Für ein Bullet Journal braucht man nicht viel, lediglich ein Notizbuch und einen Stift, mit dem man gerne schreibt. Alles andere, wie Washi-Tape, Sticker, Stempel, Fineliner und Brushpens, kannst du nach persönlichem Geschmack kaufen!

Es ist gut, wenn du dir eine gewisse Grundstruktur überlegst, um einen guten Überblick über dein Bullet Journal zu haben. Am besten beginnst du mit einer sogenannten Index-Seite, die sowohl ein Inhaltsverzeichnis, als auch den Key für dein Journal aufweist. Damit hast du gleich zu Beginn deines Buches eine schnelle Inhaltsübersicht und Legende für verschieden Punkte und Symbole, also Bullets, für unterschiedliche Notizarten in deinem Planer. Dafür müssen die Seiten deines Journals nummeriert sein. Bei manchen Notizbüchern, wie denen von Leuchtturm, sind die Seitenzahlen bereits vorhanden. Sollte dein Notizbuch keine Nummerierung haben, kannst du das ganz einfach Stück für Stück selbst machen.

 Welche Inhalte sollten immer in einem Bullet Journal sein?

Neben der Index-Seite sollten natürlich die einzelnen Monate in einem Bullet Journal aufgeführt sein. Wie viel Platz du für einen Monat benutzen willst, kannst du selbst entscheiden. Steht dir ein Tag voller Aufgaben bevor, verwendest du am besten eine ganze Seite dafür. Hast du weniger Termine, reicht eine Wochenübersicht mit Platz für Notizen auf der gegenüberliegenden Seite. Zusätzlich solltest du zu Beginn jedes neuen Monats eine Monatsübersicht in deinem Bullet Journal haben. Damit hast du die Tage mit zugehörigem Datum und wichtigen Terminen auf einen Blick.

Was kann optional in meinem Bullet Journal stehen?

Gute Nachricht: Alles, was du willst! Beliebte Themen sind:

  • Habit Tracker: Hier hast du eine Übersicht für jeden Monat mit bestimmten Gewohnheiten, die du dir aneignen oder auch beibehalten willst. Häufig vorkommende Punkte sind hier zum Beispiel Sport, das Essen von Obst & Gemüse, das Trinken von mindesten zwei Liter Wasser, Lesen, genügend Schlaf (mindestens acht Stunden) und Lernen.
  • Inspirationsseiten: Bei diesen Themenseiten hast du Platz für verschiedene Handlettering-Arten, aktuelle Streetstyles, Dekorationstrends u.v.m.
  • Erinnerungsseiten: Gestalte diese Seiten in deinem Bullet Journal beispielsweise mit verschiedenen Fotos, Eintrittskarten, Bonbonpapier, oder getrockneten Blumen, die dich an einen wunderschönen Tag erinnern und gute Laune machen.
  • Packlisten: Damit du nichts für den bald anstehenden Urlaub vergisst!
  • Brain Dump: Hier hast du eine Seite voll mit Post-Its für schnelle Notizen, vorzugsweise auch herausnehmbare Einkaufszettel, oder zum Markieren bestimmter Seiten in deinem Bullet Journal.
  • Bücherliste: Als Überblick, was du dieses Jahr gelesen hast und gleichzeitig als Ansporn, vielleicht noch mehr Zeit mit deinen Lieblingsschmökern zu verbringen.
  • Geburtstagskalender: Wenn du dir die vielen verschiedenen Geburtstage von Familienmitgliedern und Freunden einfach nicht merken kannst, kann dein Bullet Journal als Retter in der Not dienen. So verpasst du niemals, rechtzeitig Glückwünsche zu verschicken! (Diese Seite kannst du auch mit deinem Monthly Log verbinden)

 

Wie schaffe ich es, das Bullet Journal langfristig zu nutzen?

Viele trauen sich vielleicht nicht sofort, ein Bullet Journal zu führen, ist es doch mit Zeitaufwand verbunden. Aber keine Angst! Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Hast du erst einmal mit deinem Journal begonnen, lernst du mit der Zeit, es ordentlich zu führen. Probiere gerne verschiedene Arten der Heftführung aus. Beginne zunächst mit einer schlichten Gestaltung, um ein Gefühl für das für dich richtige Planen zu bekommen. Schnell erfährst du dann erste Erfolge und wirst ein Meister des Zeitmanagements! Wichtig ist, dir selbst keinen Druck zu machen! Dein Bullet Journal soll dir schließlich helfen, und nicht zusätzlich mit Stress verbunden werden. Setz dir kleine Ziele,  es ist gut, welche zu haben, aber übernimm dich dabei nicht. Wenn du dann die ersten Wochen und Monate hinter dir hast, wirst du sehen, dass dein Bullet Journal einfach zu dir gehört.

Na, neugierig geworden? Dann warte nicht lange, sondern besorg dir schnell ein Notizbuch und leg los! Du wirst sehen, es lohnt sich !

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