Ein bisschen mehr Anerkennung

Das Studentenleben ist nicht billig. Daher hat auch die Autorin dieses Textes einen sogenannten Mini-Job (und glaubt mir, so mini ist er gar nicht!) in einer bekannten Passauer Gaststätte, nennen wir diese einfach mal Y. Macht eigentlich Spaß, ist lustig, bringt Geld. Richtig lustig wird es aber erst, wenn man dann tagsüber in der Uni auf einmal die Kommilitoninnen in der Reihe hinter einem hört: “Warst du am Freitag auch im Y? Fandest du die Party gut?” Spannung, man hat natürlich selbst an besagtem Freitag in besagtem Lokal gearbeitet und ob die Party gut war, weiß man nicht – nur, dass die Gäste anstrengend waren. “Och, naja… aber der Barkeeper war heiß!” Hihi. Da hat er den Ladies wohl mal wieder Drinks umsonst ausgegeben. Wie die sonst auf die Idee kommen, er wäre heiß, ist mir nämlich schleierhaft. So weit, so lustig. Blöd wird es, wenn es dann so weiter geht: “Also die Bedienungen da, die ham’s aber echt nicht drauf. Wir mussten eeeewig auf unsere Getränke warten.” “Heeeey”, würde man dann den Mädels am liebsten laut zurufen. Ein bisschen mehr Anerkennung bitte dafür, dass unsereins schuftet, während ihr Party macht…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.