Tonstudio statt Transrapid – Richtfest des neuen Medien- und Kommunikationszentrums

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Das neue Medien- und Kommunikationszentrum zwischen Audimax und Rechenzentrum, das viele wohl bisher nur als Baustelle wahrgenommen haben, feierte am  vergangenen Dienstag sein Richtfest. Seit Februar 2009 ist das Projekt Medienzentrum nun in vollem Gange und soll im Spätherbst 2012 endgültig fertiggestellt werden.

Erfolgsmodell Universität Passau

Ausschlaggebender Grund für das hochmoderne Gebäude, welches unter anderem Platz für Multimedia-und Newsroom sowie für Video-, TV- und Tonstudio bietet, war das damals noch katastrophale Hochschulranking des Studienganges Medien und Kommunikation. „ Uns war klar, dass es nur zwei Möglichkeiten gibt: Entweder schließen wir diesen Studiengang wieder, oder wir bauen ihn aus“, erinnert sich der Universitätspräsident Prof. Dr. Schweitzer.

Und der Erfolg des diesjährigen CHE-Rankings gab der Entscheidung, den medialen Studiengang zu fördern, Recht: Medien und Kommunikation schaffte es unter die fünf besten Studiengänge der BRD, wie Prof. Dr. Schweitzer betont. Auch der Staatsekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, Gerhard Eck,  zeigte in seiner Festansprache Begeisterung für den dynamischen Bildungsstandort Passau: „Hier kann man exzellent studieren und leben.“

Freistaat Bayern: Investition in die Bildung

3,9 Millionen Euro wurden von den insgesamt zur Verfügung stehenden 5 Millionen Euro bisher schon in den Bau investiert. Geld, das eigentlich für den Transrapidbau vorgesehen war. Da es zu der Umsetzung dieses Projektes in Bayern nie kam, flossen diese Gelder direkt in die Bildung – in die Kasse der Universität Passau. Zu den 5 Millionen kämen noch weitere 1,6 Millionen Euro für die technische Ausstattung, so der Universitätspräsident. Hochbau-Chef des staatlichen Bauamts Passau, Norbert Sterl, lobte in diesem Zusammenhang die reibungslose Kooperation mit dem regionalen Fernsehsender TRP1, der bei technischen Fragen und Notwendigkeiten  „ein fachkundiger Berater war.“

Im wahrsten Sinne des Wortes war der Weg bis zum derzeitigen Stadium des Bauvorhaben steinig: Nicht nur ein unerwarteter Fels trat bei den Ausgrabungen in Erscheinung, sondern auch mit der Heizanbringung gab es einige Probleme. Diese zeitlichen Verzögerungen wurden aber, wie Sterl hervorhebt, dank der engagierten Bautruppe wieder relativiert.

Uni wird praxisnäher

Mit dem pointierten Richtspruch von Fritz Winter, der unter anderem auf den noch fehlenden Dachstuhl anspielte, wurde schließlich – ganz traditionsgemäß – die Richtkrone am Gebäude angebracht: an 1.119 Quadratmeter Nutzfläche, die den Studierenden ab 2012 neue und vor allem praktische Möglichkeiten eröffnen wird.

richtfestkrone

 

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