“Genau dieses Publikum brauche ich” – Interview mit dem Schauspieler Karsten Kaie

Karsten Kaie ist derzeit mit dem weltweit bekannten Einmann-Stück „Caveman“ auf Tour, das die geschlechtsspezifischen Unterschiede von Mann und Frau pointiert und kaum treffender aufzeigen könnte. Betrachtet man beispielsweise die Wortkargheit der Männer oder die Shoppingleidenschaft der Frauen aus dem Blickwinkel der Evolution – also auch aus Sicht des „Caveman´s“ – so öffnen sich dem Publikum neue Erklärungsansätze für alltägliche Streitpunkte zwischen Mann und Frau. Und das alles verpackt mit viel Humor und Klischeehaftigkeit. Doch Kaie ist nicht nur ein ausgezeichneter „Caveman“, er ist ein schauspielerisches Allroundtalent und versucht mit …

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FACES – Vernissage#1 im KaffeeWerk

Angekündigt als „richtiger Knaller“ zum Start von „Kultur im KaffeeWerk 2012“ in der Innstadt machte schon das Versprechen für die Veranstaltung am Freitag, 13. Januar, richtig Lust auf einen schönen Abend mit Kunst, Freibier und einer Menge interessanter Menschen. Hauptanziehungspunkt war die Ausstellung der 22-jährigen Grafikdesign- und Fotographie-Studentin Lina Müller. Ihre collagenhaften, meist aus Schrift und Foto bestehenden Werke verleiten zum Innehalten und zwingen den Geist sich Zeit zu nehmen, um die Details der einzelnen Bilder zu erkennen und auf sich einwirken zu lassen, wie z.B. eingearbeitete Beatles-Songtexte. Genau dieses …

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Von Plagiaten und wissenschaftlicher Ethik

„Man schmückt sich nicht mit fremden Federn“, sagt ein Sprichwort. Genauso wenig darf man eine wissenschaftliche Arbeit mit fremden Zitaten schmücken. Zumindest nicht ohne diese Zitate als solche zu kennzeichnen. Spätestens seit der Affäre um die, zu großen Teilen abgeschriebene, Doktorarbeit des ehemaligen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg ist der Begriff „Plagiat“ auch der breiten Öffentlichkeit bekannt.  „Bis zum Anfang dieses Jahres war das nur ein Thema für Freaks“, behauptete Prof. Dr. Angela Schorr von der Universität Siegen am Dienstag, 13. Dezember, einleitend in ihrem Vortrag „Vom richtigen Umgang mit Plagiaten …

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„Mit objektiver Berichterstattung gewinnen Sie keinen Blumentopf mehr!“ Ein Kommentar.

 „Ich freue mich sehr über die Einladung. Meine Stellung als Chefredakteur der BILD macht mich als Mitbürger nicht immer beliebt“.   Ein brechend voller Hörsaal, Studenten, die von einem eigens engagierten Sicherheitsdienst nach Hause geschickt werden, Fotografen, Fernsehkameras. Schnell wird klar, dass man hier kaum in einer abendlichen Mathematikvorlesung gelandet ist – stattdessen ist heute großes Kino angesagt. Kai Diekmann, seines Zeichens „Enfant terrible“ der deutschen Medienlandschaft, Chefredakteur der BILD-Zeitung, gibt zum Anlass der Passauer Medientage seine Aufwartung vor mehr als 500 Studenten, Professoren und anderen, die alle nur eines wollen: …

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Hinter den Kulissen der Universität

Marianne Wölfl bereitet in der Mensa-Küche das Mittagessen für die Studenten vor. (Foto: J. Scharnagl)An der Uni Passau gibt es mehr als 9000 Studenten und über 100 Professoren. Doch um den Lehrbetrieb am Laufen zu halten, reicht das noch nicht. Deshalb kommen dazu noch mehr als 1300 Uni-Mitarbeiter: Sie ziehen in den verschiedenen Bereichen wie Verwaltung, Handwerk und Verpflegung im Hintergrund die Fäden und sorgen mit ihrer Arbeit dafür, dass an der Universität alles reibungslos abläuft.

Weil sie ihre Arbeit sonst mehr im Hintergrund verrichten, stellt der CaTer drei Mitarbeiter und ihren Arbeitsalltag vor.

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„Schmutziges Geschirr schimmelt nicht, wenn man es einfriert“ – Interview mit David Werker

David Werker als BWL-Student. Ähnlichkeiten zu Passauer Studenten sind rein zufällig (Foto: hn-pr.de)David Werker, ein 25-jähriger Germanistik-Student aus Krefeld und seit 2007 Stand-Up-Comedian mit regelmäßigen Auftritten beim Quatsch Comedy Club, NightWash und Gastauftritten in der Sendung von Cindy aus Marzahn “Cindy und die jungen Wilden” erzählt dem CaTer munter von seinem Leben als Teilzeitstudent und Comedian, plaudert über sein Buch „Morgens 15:30 in Deutschland- Handbuch für aufgeweckte Studenten” und offenbart, was zu tun ist, wenn das Publikum einfach mal nicht lachen will.

 

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„Das Wichtigste ist, sich selbst treu zu bleiben“

Ausverkaufte Hallen, Fernsehübertragungen seiner Shows und zuguterletzt der Comedypreis für den besten Newcomer. Für Bülent Ceylan kam nach zehn Jahren Bühnenerfahrung 2009 der große Durchbruch. Nach seinem Auftritt im Passauer Redoute sprach der CaTer mit ihm über Erfolg, deutschen Humor und alte Zeiten.

 Bülent, von wem hast du zum ersten Mal gehört, dass du witzig bist?

 Meine Mutter war mein erster großer Fan. Als Kind bin ich bewusst rumgehampelt, habe Stimmen imitiert und Dialekte veräppelt. Meine Mutter hatte mit mir jeden Tag was zu lachen.

 Wie bist du dann letztendlich zur Comedy gekommen?

 Die Bestätigung kam immer von außen. Die Leute haben mich sozusagen da hin getreten. Mir macht es einfach Spaß, für mich ist die Comedy eine Berufung. Aber ich musste einiges an Geduld mitbringen und viel für meinen Erfolg tun.

 

 

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Bayerisch Wörterbuch

Dass Bayern in Deutschland liegt, weiß doch jedes Kind. Aber ob man auch wirklich zu „Deitschland“ gehören will, da sind sich die Bayern nicht so sicher. Nicht umsonst nennt man sich schließlich „Freistaat Bayern“ – mit dem Hintergedanken, notfalls doch wieder das bayerische Königreich ausrufen zu können. Nur ein kleiner weißer „Boi“ (Ball) mit schwarzen Rauten kann bewirken, dass der „Boar“ sich plötzlich doch als „Deitschen“ sieht.

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Peking, Passau und zurück: Pamina in China

Der Straßenhändler wirft verschmitzt seine Zigarette in den Rinnstein, als er die beiden Polizisten sieht. Der Bankangestellte lässt seinen Landwind (Anm. d. Red.: chinesische Automarke) in der Tiefgarage stehen und fährt mit der U-Bahn. Das ist Peking im Olympia-Endspurt: „Die Chinesen fiebern diesem Ereignis entgegen, neue U-Bahnlinien entstehen, es wird viel getan, um die Luftqualität zu verbessern. Im ganzen Land gibt es Kampagnen für die ‘Green Olympics’, ‘High-tech Olympics’ und ‘People’s Olympics’.“ Die ehemalige Passauer Studentin Pamina Hagen ist mittendrin.

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“Hanf ist einfach nur eine echt leckere Zutat” – Im Gespräch mit den My-Muesli-Gründern

„Passau wird noch weltweit für Müsli bekannt“ heißt es im Galileo-Beitrag über die Müslimacher aus Passau am 12.Oktober. Die drei Freunde Max (25), Hubertus (26) und Philipp (26) haben im April 2007 dem öden Standard-Müsli am Frühstückstisch den Kampf angesagt und einen Onlinedienst für die Mischung des persönlichen Müslis entwickelt. Aus einer kleinen Idee der drei ehemaligen Studenten ist nun Realität geworden. Einen Tag, nachdem die Jungs den BayernOnline-Preis gewonnen haben, reden sie mit dem CaTer über Medienrummel, merkwürdige Müslinamen und weihnachtliche Spezialzutaten.

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