Meine Masterarbeit und ich – 3 Tipps für eine erfolgreiche Abschlussarbeit

Ich mochte mein Studentenleben in Passau. Naja, meistens jedenfalls. Neue Leute kennenlernen und
Freunde finden, mich in interessante Themen einarbeiten, Hausarbeiten schreiben, mich über die
schlechte Internetverbindung in der Bib aufregen, den Prüfungsstress überleben, auf der Innwiese ein Bierchen trinken, eine neue Leidenschaft fürs Theater entdecken, ein Praktikum absolvieren. Der ganz normale Studentenwahnsinn eben. Aber da sich mein Masterstudium langsam aber sicher dem Ende zuneigt, kommt noch etwas auf mich zu, das ich irgendwie lange verdrängt habe: meine Masterarbeit. Ich möchte gerne meine Erfahrungen mit euch teilen, auch wenn ich mich momentan in der Anfangsphase der Schreibarbeit befinde.

Von Luisa Schröm.

Hier also 3 Tipps für eure Abschlussarbeit. Alle Angaben sind ohne Gewähr.

Tipp Nr. 1: Die Themenfindung

Anfangs fiel es mir sehr schwer ein Thema zu finden, das ich wirklich interessant finde. Denn das ist
tatsächlich nicht gerade unwichtig. Ihr verbringt nämlich die nächsten Wochen und Monate mit
dieser Arbeit. Idealerweise sollte das Thema auch mit euren zukünftigen Berufsvorstellungen
verträglich sein. Lest euch in Texte ein, sprecht mit Kommilitonen und Freunden über eure Ideen. Es
schadet auch nicht, sich mit Professoren des jeweiligen Fachgebietes in einer Sprechstunde
auszutauschen. Räumt euch daher für die Themenfindung genügend Zeit ein.

Tipp Nr. 2: Welche Art der Arbeit soll es sein?

Habt ihr ein passendes Thema gefunden? Super. Dann solltet ihr euch überlegen, ob ihr eher eine
theoretische oder empirische Arbeit schreiben möchtet. Beachtet auch, dass die jeweiligen
Lehrstühle unterschiedliche Anforderungen diesbezüglich haben. Findet ihr beispielsweise einen
Literaturüberblick spannend oder möchtet ihr viel lieber Interviews führen? Habt ihr euch für eine
Interviewvariante entschieden, müsst ihr ebenso ein kleines Zeitfenster miteinplanen und die in
Frage kommenden Personen oder Unternehmen kontaktieren. Jetzt gilt es auch, sich mit dem
jeweiligen Lehrstuhl oder den gewünschten Professoren in Verbindung zu setzen.

Tipp Nr. 3.: Das eigentliche Vorgehen

Da ich gerade erst mit dem Schreiben begonnen habe, kann ich euch noch nicht allzu viel darüber
erzählen. Aber ich kann euch aus der Erfahrung sagen, wie ich es machen möchte: Ich möchte mich
nicht zu sehr unter Druck setzen, denn das war in meiner Bachelorarbeit schon keine gute Idee. Ich
möchte einen kleinen Ausgleich haben und mich wenigstens einmal in der Woche beim Sport
auspowern. Ich möchte meine eventuell auftretende schlechte Laune (und sie wird auftreten, da bin
ich mir sicher) nicht an meiner Familie, meinen Freunden und meinem Freund auslassen. Und ich
möchte versuchen es nicht zu mehr zu machen, als es eigentlich ist: eine sehr große Hausarbeit, bei
der man zeigt, dass man wissenschaftlich arbeiten kann und sich mit einer Thematik super auskennt.
Ich wünsche euch viel Erfolg!

Beitragsbild: Unsplash.