Schlagwort: Theater

Die Geschichte eines Mörders

Es ist die Geschichte eines Mannes, der von Berufs wegen über Leichen ging. Johann Reichhart richtete unter den Nationalsozialisten und später unter der amerikanischen Besetzung über 3000 Menschen hin, unter anderem in Passau. Jetzt hat Christian Lex sein Leben und Wirken in einer sehr sehenswerten Tragikomödie über die Todesstrafe verarbeitet und stellt die Frage: Wie gehen Menschen, die einerseits schreckliche Dinge tun, andererseits mit positiven Gefühlen wie der Liebe um? Anton Reichmann (gespielt von Dieter Fischer), wie er im Stück heißt, ist geborener Bayer, gelernter Metzger und will sein Geld …

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“Genau dieses Publikum brauche ich” – Interview mit dem Schauspieler Karsten Kaie

Karsten Kaie ist derzeit mit dem weltweit bekannten Einmann-Stück „Caveman“ auf Tour, das die geschlechtsspezifischen Unterschiede von Mann und Frau pointiert und kaum treffender aufzeigen könnte. Betrachtet man beispielsweise die Wortkargheit der Männer oder die Shoppingleidenschaft der Frauen aus dem Blickwinkel der Evolution – also auch aus Sicht des „Caveman´s“ – so öffnen sich dem Publikum neue Erklärungsansätze für alltägliche Streitpunkte zwischen Mann und Frau. Und das alles verpackt mit viel Humor und Klischeehaftigkeit. Doch Kaie ist nicht nur ein ausgezeichneter „Caveman“, er ist ein schauspielerisches Allroundtalent und versucht mit …

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„Schmutziges Geschirr schimmelt nicht, wenn man es einfriert“ – Interview mit David Werker

David Werker als BWL-Student. Ähnlichkeiten zu Passauer Studenten sind rein zufällig (Foto: hn-pr.de)David Werker, ein 25-jähriger Germanistik-Student aus Krefeld und seit 2007 Stand-Up-Comedian mit regelmäßigen Auftritten beim Quatsch Comedy Club, NightWash und Gastauftritten in der Sendung von Cindy aus Marzahn “Cindy und die jungen Wilden” erzählt dem CaTer munter von seinem Leben als Teilzeitstudent und Comedian, plaudert über sein Buch „Morgens 15:30 in Deutschland- Handbuch für aufgeweckte Studenten” und offenbart, was zu tun ist, wenn das Publikum einfach mal nicht lachen will.

 

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„Das Wichtigste ist, sich selbst treu zu bleiben“

Ausverkaufte Hallen, Fernsehübertragungen seiner Shows und zuguterletzt der Comedypreis für den besten Newcomer. Für Bülent Ceylan kam nach zehn Jahren Bühnenerfahrung 2009 der große Durchbruch. Nach seinem Auftritt im Passauer Redoute sprach der CaTer mit ihm über Erfolg, deutschen Humor und alte Zeiten.

 Bülent, von wem hast du zum ersten Mal gehört, dass du witzig bist?

 Meine Mutter war mein erster großer Fan. Als Kind bin ich bewusst rumgehampelt, habe Stimmen imitiert und Dialekte veräppelt. Meine Mutter hatte mit mir jeden Tag was zu lachen.

 Wie bist du dann letztendlich zur Comedy gekommen?

 Die Bestätigung kam immer von außen. Die Leute haben mich sozusagen da hin getreten. Mir macht es einfach Spaß, für mich ist die Comedy eine Berufung. Aber ich musste einiges an Geduld mitbringen und viel für meinen Erfolg tun.

 

 

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